Spiele-Glossar

Opt-in: Was Einwilligung bei Cookies und Statistik bedeutet

Erst fragen, dann messen: Beim Opt-in bleibt alles aus, bis du ausdrücklich zustimmst – und du kannst jederzeit widerrufen.

7–10 Minuten

Kurz erklärt · Technik & Plattform

Opt-in bedeutet, dass etwas erst nach deiner ausdrücklichen Zustimmung geschieht – etwa eine Besucherstatistik mit Cookies oder ein Newsletter. Ohne aktive Einwilligung bleibt die Funktion aus; beim Gegenstück Opt-out ist sie an, bis du widersprichst.

Auch: Opt-in, Einwilligung, Zustimmung, Opt-in-Verfahren, Cookie-Einwilligung, Consent

Opt-in einfach erklärt: erst fragen, dann messen Ein Einwilligungs-Dialog mit zwei gleich großen Knöpfen, Ablehnen und Akzeptieren. Daneben ist der Schalter für die Besucherstatistik zunächst aus, es fließen keine Daten. Ein Zeiger klickt auf Akzeptieren, der Schalter springt auf an und Daten fließen zum eigenen Server. Später klickt der Zeiger auf Ablehnen, der Schalter geht wieder aus. Der Spielstand bleibt die ganze Zeit im Browser. Statistik erlauben? Hilft, die Spiele besser zu machen. Freiwillig, spielen kannst du auch ohne. Widerruf jederzeit möglich. Ablehnen Akzeptieren Besucherstatistik aus an Browser eigener Server Spielstand bleibt immer im Browser Vorher aus: Nichts wird gemessen Erst dein Klick schaltet ein Widerruf: jederzeit, genauso einfach
So funktioniert’s: Der Statistik-Schalter steht zuerst auf aus. Erst ein Klick auf Akzeptieren schaltet ihn ein, ein Klick auf Ablehnen jederzeit wieder aus; der Spielstand bleibt immer im Browser.

Was bedeutet Opt-in?

Das englische to opt in heißt „sich für etwas entscheiden“. Beim Opt-in ist die Grundeinstellung aus: Eine Webseite darf zum Beispiel erst dann eine Besucherstatistik starten oder Cookies dafür setzen, wenn du aktiv zugestimmt hast – durch einen Klick auf „Akzeptieren“, ein selbst gesetztes Häkchen oder einen Schalter.

Das Gegenteil heißt Opt-out: Etwas ist von Anfang an eingeschaltet, und du musst selbst widersprechen, wenn du es nicht willst. Ein vorab angekreuztes Kästchen ist also kein Opt-in.

Was macht eine Einwilligung wirksam?

In der EU regelt vor allem die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), wann eine Einwilligung zählt. Vereinfacht gesagt muss sie

  • freiwillig sein – ohne Druck und mit echter Wahl,
  • informiert sein – du erfährst vorher, wer was wozu erfasst,
  • für einen bestimmten Zweck gelten, nicht pauschal für alles,
  • eindeutig sein – durch eine aktive Handlung, nicht durch Schweigen oder ein vorausgefülltes Häkchen,
  • widerrufbar sein, und zwar so einfach, wie sie erteilt wurde.

In Deutschland legt § 25 TDDDG (bis Mai 2024 TTDSG genannt) zusätzlich fest: Wer Informationen auf deinem Gerät speichern oder auslesen will, braucht dafür grundsätzlich deine Einwilligung. Ausgenommen ist, was für einen von dir ausdrücklich gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist. Das betrifft nicht nur Cookies, sondern auch Speicher wie den Local Storage.

Tipp: Dieser Artikel erklärt Grundbegriffe und ist keine Rechtsberatung. Wer selbst eine Website betreibt, sollte sich im Zweifel fachkundig beraten lassen.

Opt-in, Opt-out und Double-Opt-in: der Unterschied

VerfahrenGrundeinstellungBeispiel
Opt-inAus, bis du zustimmstStatistik startet erst nach „Akzeptieren“
Opt-outAn, bis du widersprichstVorab angekreuztes Kästchen, das du abwählen musst
Double-Opt-inAus, Zustimmung wird doppelt bestätigtNewsletter: Anmeldung plus Klick auf einen Bestätigungslink per E-Mail

Ein Cookie-Banner ist übrigens nur das Fenster, in dem gefragt wird. Ein echtes Opt-in liegt erst vor, wenn vor deiner Zustimmung nichts davon läuft und du frei zwischen Ablehnen und Zustimmen wählen kannst.

Wie setzt Player 0o5 das Opt-in um?

Player 0o5 nutzt eine selbst gehostete Besucherstatistik mit der Open-Source-Software Matomo. Sie startet erst, wenn du im Dialog ausdrücklich auf „Akzeptieren“ tippst. Vorher wird dafür nichts geladen und nichts gesendet.

  • „Ablehnen“ und „Akzeptieren“ sind gleich groß und gleich gestaltet.
  • Deine Wahl merkt sich die Seite im Local Storage deines Browsers: eine Zustimmung für 12 Monate, eine Ablehnung für 6 Monate.
  • Über „Datenschutz-Einstellungen“ kannst du jederzeit widerrufen. Dann werden die Statistik-Cookies gelöscht.
  • Dein Spielstand, Rekorde und Einstellungen liegen ohnehin nur in deinem Browser. Spielen kannst du auch ohne Zustimmung.
  • Bist du jünger als 16, bittet dich der Dialog, vorher deine Eltern zu fragen.

Opt-in (Einwilligung) in Spielen auf Player 0o5

So änderst du deine Einwilligung auf Player 0o5

  1. Öffne eine Seite von Player 0o5, zum Beispiel die Startseite, und scrolle nach unten zur Fußzeile.
  2. Tippe auf „Datenschutz-Einstellungen“.
  3. Wähle im Dialog „Ablehnen“, um die Statistik abzuschalten, oder „Akzeptieren“, um sie zu erlauben.
  4. Nach einem Widerruf löscht die Seite die Statistik-Cookies und lädt neu.

Häufige Fragen zu Opt-in (Einwilligung)

Was ist der Unterschied zwischen Opt-in und Opt-out?

Beim Opt-in ist eine Funktion aus, bis du zustimmst. Beim Opt-out ist sie an, bis du widersprichst.

Kann ich meine Einwilligung zurücknehmen?

Ja, jederzeit und so einfach, wie du sie gegeben hast. Auf Player 0o5 geht das über „Datenschutz-Einstellungen“; danach werden die Statistik-Cookies gelöscht.

Brauchen Spielstände im Browser eine Einwilligung?

Speichern, das für das gewünschte Spiel unbedingt nötig ist, ist von der Einwilligungspflicht ausgenommen; dazu zählt in der Regel ein Spielstand, den du selbst anlegst. Statistik oder Werbung brauchen dagegen eine Einwilligung.

Was passiert, wenn ich auf Player 0o5 ablehne?

Du spielst ganz normal weiter. Die Besucherstatistik bleibt aus, und deine Ablehnung wird für 6 Monate im Browser gemerkt.

Ist ein Cookie-Banner dasselbe wie ein Opt-in?

Nicht unbedingt. Ein echtes Opt-in liegt erst vor, wenn vor deiner Zustimmung nichts davon läuft und du frei zwischen Ablehnen und Zustimmen wählen kannst.

Verwandte Begriffe

← Alle 199 Begriffe im Spiele-GlossarZu den Spielen