Kurz erklärt · Technik & Plattform
Die Bildrate, meist in FPS (frames per second, Bilder pro Sekunde) angegeben, ist die Zahl der Einzelbilder, die ein Spiel pro Sekunde berechnet und anzeigt. Je höher sie ist, desto flüssiger wirkt die Bewegung; 60 FPS gelten als flüssig.
Auch: FPS, Frames per Second, Bilder pro Sekunde, Framerate, Bildfrequenz, Frame Rate
Was bedeutet FPS?
Ein Spiel zeigt keine echte Bewegung, sondern – wie ein Daumenkino – sehr schnell hintereinander Einzelbilder, englisch Frames. Die Bildrate gibt an, wie viele davon pro Sekunde entstehen. FPS steht für frames per second.
Kinofilme kommen traditionell mit 24 Bildern pro Sekunde aus, weil die Bewegungsunschärfe auf jedem Filmbild die Übergänge glättet. Spiele berechnen dagegen meist gestochen scharfe Einzelbilder und brauchen mehr: 30 FPS sind spielbar, 60 FPS wirken flüssig, schnelle Action profitiert auch von mehr.
Wie hängen Bildrate und Millisekunden zusammen?
Je höher die Bildrate, desto weniger Zeit hat das Spiel für jedes einzelne Bild. Diese Zeit heißt Frametime:
| Bildrate | Zeit pro Bild | Eindruck |
|---|---|---|
| 10 FPS | 100 ms | deutlich ruckelig |
| 30 FPS | 33,3 ms | spielbar |
| 60 FPS | 16,7 ms | flüssig |
| 120 FPS | 8,3 ms | sehr flüssig, wenn der Bildschirm mitkommt |
In diesen Millisekunden muss alles passieren: Eingaben lesen, Figuren bewegen, Treffer prüfen, die Physik berechnen und das Bild zeichnen. Braucht ein einzelnes Bild deutlich länger, entsteht ein kurzer Hänger – ein sogenannter Mikroruckler, selbst wenn der Durchschnitt gut aussieht.
Bildrate und Hertz: der Unterschied
Die Bildrate kommt vom Spiel, die Bildwiederholrate vom Bildschirm. Sie wird in Hertz (Hz) gemessen und sagt, wie oft das Display pro Sekunde ein neues Bild zeigen kann. Viele Handys und Monitore schaffen 60 Hz, manche 120 Hz oder mehr.
- Ein 60-Hz-Bildschirm zeigt höchstens 60 verschiedene Bilder pro Sekunde, auch wenn das Spiel mehr berechnet.
- Browserspiele zeichnen meist im Takt des Bildschirms, weil der Browser jedes neue Bild passend zur Bildwiederholrate anstößt.
- Ein gleichmäßiger Takt ist wichtiger als eine hohe Spitzenzahl: Konstante 30 FPS fühlen sich oft besser an als ein ständiger Wechsel zwischen 40 und 60.
Tipps: So bekommst du mehr FPS
- Grafikstufe im Spiel senken oder die automatische Einstellung nutzen.
- Andere Tabs und Programme schließen, die Prozessor oder Grafikkarte belasten.
- Laptop ans Netzteil hängen: Im Akkubetrieb drosseln viele Geräte ihre Leistung.
- Im Browser die Hardwarebeschleunigung eingeschaltet lassen, besonders für WebGL-Spiele in 3D.
- Viele moderne Spiele senken bei Bedarf selbst die Auflösung – das nennt sich Auflösungsskalierung.
Bildrate (FPS) in Spielen auf Player 0o5
Duum Z9001
Duum Z9001 schafft am echten Robotron Z9001 je nach Level etwa 9 bis 19 Bilder pro Sekunde im Stand und 5 bis 8 beim Laufen. Im Browser bringt der Turbo ×2 mehr Bilder pro Sekunde, das Spieltempo bleibt gleich.
Klotz Z9001
Klotz Z9001 zeichnet seine 3D-Klötzchenwelt am Originaltakt von 2,46 MHz mit etwa 2 bis 3 Bildern pro Sekunde. Mit dem Turbo-Schalter unter dem Bild verdoppelt die Nachbildung die Bildrate.
Spielhalle Z9001
Spielhalle Z9001 zeigt auf dem Z9001 25 Bilder pro Sekunde – flott genug für acht Kurzspiele am Automaten.
Kurvenkönig
Kurvenkönig misst die Bildrate und senkt bei Bedarf die Auflösung, damit die Drift-Fahrt in 3D flüssig bleibt.
Häufige Fragen zu Bildrate (FPS)
Wie viele FPS sind gut?
30 FPS sind spielbar, 60 FPS gelten als flüssig. Für schnelle Shooter und Rennspiele lohnen sich mehr, sofern der Bildschirm sie auch anzeigen kann.
Was ist der Unterschied zwischen FPS und Hz?
FPS zählt die Bilder, die das Spiel pro Sekunde berechnet. Hertz gibt an, wie oft der Bildschirm pro Sekunde ein neues Bild zeigen kann.
Warum ruckelt ein Spiel trotz hoher FPS?
Oft schwankt die Zeit pro Bild stark, oder einzelne Bilder brauchen viel länger als der Rest. Solche Mikroruckler fallen mehr auf als eine gleichmäßig etwas niedrigere Bildrate.
Wofür steht FPS noch?
In Spielen steht FPS auch für First-Person-Shooter, also Spiele aus der Ich-Perspektive. Welche Bedeutung gemeint ist, ergibt sich aus dem Zusammenhang.
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